PMS -Prämenstruelle Sensibilität

PMS wird in der Fachsprache als prämenstruelles Syndrom definiert. Da es sich um deinen monatlichen weiblichen Zyklus handelt und nicht um eine schwerwiegende Krankheit, finde ich «Sensibilität» treffender. Prämenstruelle Sensibilität umschreibt auch treffend, wie Frau sich in den Tagen vor den Tagen fühlt. Ja, wir sind sensibler, dünnhäutiger, schneller gereizt und unsere Stimmung wechselt in Sekundenschnelle von vorwiegend sonnig auf Donnerwetter oder Traurigkeit. Die Brüste spannen/schmerzen und die Hosen werden an Bauch und Oberschenkel wieder enger. Die Arbeitskollegen sind unausstehlich, der Partner nervt, in diesen Tagen ist die Schokolade dein einziger Freund. Die Konzentration und die Belastbarkeitsgrenze sinken gegen null und ohnehin ist alles sinnlos und doof. Zu guter Letzt nimmt jetzt auch die Migräne ihre monatliche Fahrt wieder auf und legt dich für zwei bis drei Tage völlig flach. Heftige Unterleibsschmerzen und Krämpfe plagen dich Tag und Nacht und dann … Endlich, es ist wieder geschafft! Die Menstruation setzt ein und, welch ein Segen, es bessern sich sämtliche Beschwerden.

Wenn du dich in diesen Textzeilen wiederfindest, kann ich dich beruhigen: Du bist weder krank noch depressiv noch irgendwas, du bist Frau und das ist dein zyklisches Leben. Einschränkende Beschwerden, egal ob sie physischer oder psychischer Natur sind, müssen nicht sein und können vielfach durch pflanzliche Unterstützung gemindert oder gelindert werden. Trau dich, darüber zu sprechen, ich begleite dich gerne.